Medienkompetenz

In den Websites der Bildungsinstitutionen ist über Medienkompetenz zu lesen, dass sie ... viel mehr bedeute als die blosse Anwendung von Computer und Programmen.
Das stimmt (- nur:)
Es kann sein, dass ein ETH-Professor für Informatik weder einen Computer noch ein Programm anwenden können muss, um dennoch lehren, Vorlesungen halten zu können. An der Volksschule ist die Anwenderkompetenz für die VolksschullehrerInnen unabdingbare Voraussetzung, um schulische Informatik unterrichten zu können. An der Volksschule ist es absolut unmöglich, die Produktion, Diskussion, Publikation und Reflektion von webbasierten Medien einfach nur so zu diskutieren und zu beschreiben. Dazu müssen die SchülerInnen einen Computer samt den notwendigen Programmen "in den Händen halten" können.

Medienkompetent sind meine SchülerInnen dann, wenn sie die Informationen (Texte, Bilder, Videos), welche sie im Internet publizieren, auch ihrer Lehrstellenbewerbung beifügen könnten.

Medienkompetenz ist die Kombination von der Fähigkeit, Medien produzieren, publizieren und diskutieren zu können - und Erziehung. Wer erzogen ist, ist sich (meist) seiner Taten und deren Konsequenzen bewusst - ob ich nun zu schnell fahre oder während des Bewerbungsgesprächs Kaugummi kaue.


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